Close Up Gabel

VIELE MÖCHTEN WISSEN:

“Wie viel von Deinen Vorführungen ist eigentlich Zauberei und was ist Fingerfertigkeit?”

Meistens bezieht sich die Frage auf Close Up. O.k., sicher ahnt jeder (erwachsene) Mensch, dass es so ganz ohne Tricks auch beim besten Zauberer wohl nicht funktioniert. Man kriegt sie nur einfach nicht raus. Oder ist da mehr als pure Technik?

Hmm – mal Wikipedia fragen: Die Zauberkunst (auch: Zaubern, Zauberei) beschreibt eine Form der darstellenden Kunst, die es versteht, durch künstlerische Kommunikation (verbal und non-verbal) und unter Verwendung verschiedener Techniken und Methoden Illusionen in den Köpfen der Betrachter und Gefühle in den Herzen der Menschen auszulösen. Dabei ist die Vorführung an keine spezielle Räumlichkeit oder Situation gebunden. Je bereitwilliger der Betrachter ist, sich verzaubern zu lassen, desto größer kann die Illusion in seiner Vorstellung entstehen.

Wie der Name schon sagt, ist Zauberkunst also eine Kunst – und zwar eine darstellende. Sag ich doch: Ich bin als Close-Up Zauberer ein Künstler. Aber weil “Kunst” eben immer auch von “Können” kommt, kann ein guter Sinnverwirrer vor allem zwei Dinge: Er beherrscht spezielle Techniken und versteht es, sein Publikum zu unterhalten. Das erste übt man (und übt, und übt, und übt), das andere hat ganz viel mit Sympathie zu tun, die man bei seinen Zuschauern weckt.

Taschenspiel und Straßenzauber – Magie in der Historie

Die Magier in der Geschichte waren hauptsächlich Straßenzauberer und Taschenspieler, die unter freiem Himmel versuchten, ein paar Münzen in ihren Hut zu bekommen. Gut, dass ich normalerweise im Warmen und Trockenen zaubern darf. Heute sind die wichtigsten Sparten der Zauberei

  • Bühnenmagie

  • Großillusionen (Illusionisten mit Trickapparaturen)

  • Manipulation (die Hand ist schneller als das Auge)

  • Tischzauberei (auch Mikromagie, Close Up)

  • Kartenkunst (mit viel Fingerfertigkeit und Merkfähigkeit)

  • Comedy-Zauberei (Humor wird zum Schwerpunkt)

  • Kinderzauberei (vor dem treuesten Publikum)

Von “Zauberkunst” spricht man übrigens erst seit dem 18. Jahrhundert. Die “Kunst des Taschenspiels” dagegen ist benannt nach der Gauklertasche zur Aufbewahrung der Requisiten. Sie konnte man bereits auf den Marktplätzen der alten Griechen beobachten. Gut, dass meine Nummern nicht ganz so alt sind…